Einige Anmerkungen zum Grafiktablett K6405 unter UNIPIC

von Ralf Däubner

Also erstens. Der Anschluß erfolgt nach einem auf der Diskette UNIPIC vorhandenen K6405.PIP -Bild. Sinnvoll ist hier ein schon installiertes UNIPIC, bei dem der Drucker schon zugewiesen ist. Halt werden einige sagen, aber trotzdem, hier muß dem Drucker eine Schnittstelle zugewiesen werden. Das erfolgt unter UP im MAIN-Menü. Definiert sind 4 Com-Ports, das M003 mit der niedrigsten Nummer ist demzufolge das erste mit Com 1 und Com 2. An diesem hängt meistens der Drucker und evenduell die etwas bessere Tastatur. Da UNIPIC2 prädestiniert ist, mit der Maus bedient zu werden, wäre die Nächste Com, also Com 3 für die Mouse vorbehalten. Demzufolge wird das GT K6405 an Com 4 angeschlossen. Dieses bedingt ein zweites M003, welches auf dem nächsthöheren Schacht gesteckt wird. Der KC85/4 sucht allerdings im Schacht 08 ein M003 und initalisiert es. Ab CAOS 4.3 ist diese Beschränkung auf 08 nicht mehr zwingend.

 

Zweitens, ein geregeltes Netzteil, was mindestens bis zu 3A auf der 5V-Seite liefern kann, ist immer gut. Weil zu schwach dimensionierte Netzteile ein vernünftiges Arbeiten unter UNIPIC nicht zulässt. Manchmal kann man ein solches als Schaltnetzteil ergattern, deren Einsatz waren Barbone-PC‘s und der gleichen. Dieses sollte, wie in (1) und (2) aufgeführt auch +12V und -12V haben, wegen der Seriellen Schnittstelle.

 

Jetzt zum Malen. Ist alles korrekt, kommt nun UP zum Spiel. In (1) und (2) wird empfohlen, das Tablett vor dem Start von UNIPIC betriebsbereit zu machen. Dazu ist das kleine Fadenkreuz vorzugsweise mit der wesentlich genaueren Lupe (in (3) Puck) anzuklicken. Dazu ist der Selbsttest allerdings abzuwarten. Ist dieser beendet, Linke LED Blinkt, kann das Tablett online geschalten werden, LED leuchtet ständig. Die in (3) gemachten Angaben zur Einstellen der Schnittstelle sind allerdings uninteressant, dafür die Aussage, das das Tablett vom Programm, also von außen entsprechend initialisiert werden kann. Darum erst das Tablett und danach UNIPIC starten. In (1) werden noch einige Bedienmöglichkeiten aufgezeigt. Das Tablett funktioniert daher am besten im PICTURE-EDIT Modus. Das heißt im Grafik und auch im Textmode. Dabei sollte beachtet werden, das das Tablett im RUN-Modus die Maus blockieren kann. Im Grafik-Modus von UNIPIC sind jetzt die Felder RUN und POINT wichtig. Der POINT-Mode des Tabletts ist sozusagen die Grundeinstellung, hier ist noch eine Bedienung mit der Maus möglich.

Dazu muß man auch sagen, das die Beschriftung des Tabletts zu den LED zeitgenössisch eher gewöhnungsbedürftig ist. Im RUN-Modus kann gezeichnet werden, die meist gelbe Taste auf der Lupe entspricht der linken Maustaste. Ebenso kann auch das Popup-Menü entsprechend bedient werden. Dieses ist allerdings ab (2) verfügbar. Somit können auch alle Linientypen verwendet werden. Allerdings ist jetzt die Maus außer Gefecht. Tatsächlich läßt sich UP auch vom Tablett komplett bedienen. Nur mit dem Nachteil des durch die Menüs hangeln. Also eher im Grafik-Editor bleiben.

Allerdings kann man mit etwas Geschick auch Strichzeichnungen so in den KC Übertragen, da sich die Lupe relativ ruhig bedienen lässt.

Sind die Eingabegeräte, (3) nennt einen Stift und eine Lupe, weit außerhalb der Zeichenfläche, fängt das Tablett wild an zu schimpfen. In (1) wird die genaue Funktion des Tabletts kurz erläutert. In (3) die eigentlichen Systeme, wo es ursprünglich zu Einsatz kam.

 

Signaltöne

1 Langer Ton, Tablett arbeitsbereit, alles gut.

2 Kurze Töne hintereinander, Fehler oder Tablett noch nicht arbeitsbereit.

Mehrere Töne Hintereinander, Eingabegerät außerhalb des Erfassungsbereiches oder nicht angesteckt.

 

Danksagung: An Ralf Kästner für diesen schöne und intuitiv Bedienende Programm. An Holm im Robotrontechnik-Forum zu Verfügung stehende Handbuch für das Grafiktablett

 

(1) Bedienungshandbuch UNIPIC 1.0, Ralf Kästner 1994

(2) Manuskript UNIPIC 2.X Ralf Kästner 2000

(3) Handbuch Robotron K6405 https://www.tiffe.de/Robotron/K6405/K6405.pdf